Von aufdringlicher Werbung verfolgt…

Ärgern Sie sich auch über aufpoppende Werbefenster und aufdringliche Werbung von Leuten die Ihren PC optimieren wollen oder schlimmes von Ihrer Libido vermuten? Der Grund für diese Quälgeister sind die Werbenetzwerke, die es seit einigen Jahren zu einer wahren Meisterschaft in der Verfolgung potentieller Kunden gebracht haben – ich weiß ja nicht wie es Ihnen dabei geht, aber ich mag nicht so gern verfolgt werden!

1. Erste Maßnahme ist das Abkoppeln der großen Verfolger. Melden Sie sich nicht bei Guugl, Fazebruch und Amasun an – das sind nämlich größtenteils diejenigen, die den Werbetreibenden und CIA und NSA die Informationen liefern, dass Sie wieder im Netz unterwegs sind. Wenn Sie dort nicht angemeldet sind, können Sie auch nicht so leicht verfolgt werden – außerdem begegnen Sie der Gefahr von den Suchmaschinen eine total auf Sie zugeschnittene Sicht der Welt geliefert zu bekommen. Wer will schon ständig im ‚eigenen Saft‘ schmoren wenn er doch Neues sucht?

Eine gute Idee ist z.B. die Nutzung der Startpage-Suchmaschinen-Annonymisierung.
Startpage.com nimmt Ihre Anfrage anonym an, leitet sie an Google weiter und liefert das Ergebnis anschließend anonymisiert an Ihren Browser.

2. Als zweite Maßnahme müssen Sie dafür sorgen, dass Ihr Browser nicht an seinem unverwechselbaren Fingerabdruck erkannt wird. Das erledigt das kleine Tool Browser-Anonymisierer automatisch für Sie. Jetzt sind Sie also jedesmal ein anderer User für Ihre Verfolger – und damit kaum wiederzuerkennen. Diese Maßnahme allein ist schon sehr wirkungsvoll.

3. Als dritte Maßnahme schalten Sie in ihrem Lieblingsbrowser den ‚privaten Modus‚ ein (von den Gegnern dieser Technik fälschlicherweise auch PornoModus genannt). Im Firefox z.B. rufen Sie dazu über das Hauptmenue (neuerdings oben rechts) ein neues privates Fenster auf – in diesem (violetten) sind Sie für die Tracking-Netzwerke kaum noch auszumachen.

Während es im Firefox recht einfach ist den privaten Modus auch dauerhaft einzustellen, scheint man bei Google und Microsoft das nicht zu wollen.. anders ist die schlechte Zugänglichkeit dieser Features kaum erklärbar.

hardcopy111

@freaks: Ich weiß, ich weiß – es gibt so viel mehr zu diesem Thema, aber der normale Anwender wird mit diesem Tipp für sich bereits viel erreichen.

4. Die vierte Maßnahme, um sich dem Tracking durch Werbetreibende zu entziehen, ist das Verschleiern der IP-Adresse. Diese Aktion erforderte früher fundiertes Wissen im IP-Bereich, das dem normalen Anwender nicht zugänglich war.
Heute kann das einfach durch die Installation einer Browser-Erweiterung realisiert werden. Ein gutes Beispiel dafür ist das kostenlose Add-on ‚Mediahint‚. Es erlaubt  z.B. bei  Youtube Videos anzusehen, die über eine deutsche IP-Adresse normalerweise nicht zugänglich sind..
https://mediahint.com

.. und natürlich wird die Verfolgung über die IP-Adresse erschwert, wenn diese adhoc gewechselt wird. Für Googles Chrome Browser gibt es das ‚Zenmate‘ Plugin ..
http://goo.gl/TgYT8i

Mit diesen einfachen Maßnahmen sind Sie die aufdringlichen Werbeeinblender erstmal los – aber wir bleiben für Sie am Ball.

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